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Natürliche Spiritualität
Von der traditionellen zur natürlichen Spiritualität
Einführung
Ist es möglich, so mag man sich fragen, die Spiritualität mit all ihren Herausforderungen im Kontext eines modernen gesellschaftlichen Lebens zu leben – ohne sich gespalten zu fühlen angesichts der Tatsache, dass die beiden Bereiche eigentlich unvereinbar sind und dass sich der eine nur auf Kosten des anderen entwickeln lässt? In Bezug auf diese Frage ist die spirituelle Entwicklung Ostad Elahis außergewöhnlich und lehrreich zugleich. Im begrenzten Rahmen dieses Vortrages werde ich in wenigen Worten zu zeigen versuchen, wie er auf der Grundlage einer Erziehung und praktischen Ausbildung, die in der mystischen Sufi-Tradition verankert ist, die Fundamente eines Gedankengebäudes gelegt hat, das die Suche nach dem Göttlichen in die Moderne projiziert. [...]
Einige Grundelemente des spirituellen Systems von Ostad Elahi
Will man den Ansatz von Ostad Elahi in einigen wenigen Worten zusammenfassen, so ließe sich sagen, dass er sich in erster Linie mit ‚der Seele und ihrer Suche nach der Wahrheit’ befasst hat: die Themen, die er erarbeitet – ob es sich nun um metaphysische und theologische Fragen handelt oder um Belange der täglichen spirituellen Praxis – bewegen sich alle um diese zentrale Idee der Suche. Und diese Suche zieht, wie er des Öfteren betont, eine Reihe wesentlicher Fragen nach sich:
„Für jeden Menschen besteht die Wahrheit darin, zu wissen, wer er ist, woher er kommt, was er zu tun hat und wohin er geht… Sowie diese Suche zur Maxime seines Handelns geworden ist, er sie in die Praxis umgesetzt und die Antworten gefunden hat, erhält er Zugang zur Wahrheit.“
Er fügt hinzu: „Der Grundstein der spirituellen Erkenntnis liegt darin, zu verstehen, warum wir existieren, welche Pflichten mit unserer Existenz verknüpft sind, und wohin unsere endgültige Bestimmung uns führt.“ Und: „Unser Ziel muss sein, in Einklang mit den göttlichen Prinzipien zu handeln, um Vollkommenheit zu erlangen.“
Lassen Sie uns näher ausführen, was dieses Ziel sein könnte und welcher Weg uns dorthin führt. Dazu sollten wir uns zunächst ein wenig mit der spirituellen Kosmogonie auseinandersetzen. Stützen wir uns auf die Forschungen Ostad Elahis, so besteht die Schöpfung aus einer Vielzahl an Universen, die in einer Folge konzentrischer Sphären angeordnet sind. Jede dieser Sphären umschließt die vorhergehende, gleich den Schalen einer Zwiebel. Das erste und höchste dieser Universen ist das metakausale Universum. Das metakausale Universum liegt, wie der Name schon sagt, außerhalb der Kausalität und ist folglich immateriell und unendlich. Es ist das Universum der göttlichen Essenz und aller Wesen, die die Vollkommenheit erreicht haben. Freiheit, Erkenntnis und Bewusstsein sind dort unbeschränkt, und das Glück erneuert sich ohne Unterlass. Es ist das Universum der göttlichen Nähe – und nicht das Paradies, wie es alle Religionen beschreiben. Im Zentrum befindet sich, gleich einem Punkt, die kausale Sphäre. Die kausale Sphäre besteht aus den endgültigen spirituellen Welten, die in ihrem Kern unseren Kosmos beherbergen. Der Kosmos birgt hunderte und tausende von Galaxien, in denen die Erde nur einen winzigen Punkt ausmacht. Schließlich wird im Rahmen dieser spirituellen Kosmogonie die Erde von einer spirituellen Welt umhüllt, der Zwischenwelt, die ebenfalls unermesslich groß und hierarchisch aufgebaut ist. Es ist dies der vorübergehende Aufenthaltsort, an den wir uns zwangsläufig begeben, wenn wir diese physische Welt nach dem Tod verlassen. Diese Gesamtsicht relativiert den Platz, den wir in der Schöpfung einnehmen, und macht uns zugleich klar, wie wenig begreifbar das gewaltige Ausmaß unserer endgültigen Bestimmung ist.
Die Gesamtheit der kausalen Sphäre ist materiell, aber von einer Materialität, deren Feinheit zunimmt, je mehr man sich der metakausalen Welt nähert. Zwischen diesen Welten existiert mithin keine räumliche Abstufung, ihre Verschiedenartigkeit bestimmt sich vielmehr aus unterschiedlichen Graden an gravitationaler und materieller Feinheit. Das bedeutet einerseits, dass der Geist (die Seele) materieller Natur ist (also eine Substanz hat) und andererseits, dass wir inmitten dieser Welten leben, die um so vieles reichhaltiger und komplexer sind, als dies unsere beschränkten physischen Sinne wahrzunehmen erlauben. Verbunden und gehalten werden diese Welten durch eine Anziehungs- und Steuerungskraft, die die metakausale Welt auf die kausale Sphäre ausübt.
Ostad Elahi legt nun dar, dass die gesamte kausale Sphäre – physische und spirituelle – von einer Handvoll grundlegender Prinzipien beherrscht wird, unter anderem das Prinzip der Kausalität (jedes Phänomen hat eine Ursache; jede Wirkung kann nur mithilfe geeigneter Mittel erzielt werden), das Prinzip der Dualität von Materie und Form oder auch das Prinzip der Vervollkommnung.
Lassen Sie uns nun zurück zur Erde kommen. Ostad Elahi erinnert uns daran, dass unser Menschsein, auch wenn es seine eigenen Herausforderungen und Verantwortlichkeiten mit sich bringt, notwendigerweise Teil eines weitaus umfassenderen Prozesses der Vervollkommnung ist, der die gesamte Schöpfung betrifft.
„Die Vervollkommnung vom Mineral zur Pflanze, von der Pflanze zum Tier und vom Tier zum Menschen (als tierischem Wesen) ist determiniert. Mineralien, Pflanzen und Tiere haben keine Fähigkeit zum vernunftbetonten Denken und ihre Entwicklung vollzieht sich auf natürliche und automatische Weise.“
Alle Wesen, vom einfachsten bis hin zum komplexesten, besitzen eine Vitalessenz, eine Art von Geist. In einem Prozess der Akkumulation und Vervollkommnung der Vitalessenzen dieser Geschöpfe werden jeweils, einem vom Schöpfer zuvor festgelegten Plan folgend, die Vitalessenzen der Geschöpfe der nächsthöheren Ebene erzeugt. Die materiellen Körper der Geschöpfe, vom Mineral bis zum Menschen in seiner tierischen Dimension, sind nur vorübergehende Hilfsmittel, die für die Vervollkommnung dieser Vitalessenzen notwendig sind.
Das gilt auch für den Menschen, mit folgender Ausnahme: „Die Vervollkommnung des Menschen gehorcht anderen Regeln (er ist nicht determiniert), denn der Mensch besitzt eine Himmlische Seele. Folglich ist er mit Vernunft und Freiem Willen ausgestattet, und nur aus eigener Bemühung heraus kann er die Vollkommenheit erlangen.“
Für Ostad Elahi besitzt „der Mensch eine sichtbare und eine unsichtbare Dimension“. Seine sichtbare Dimension ist seine physische Dimension, der biologische Körper. Aus dieser Dimension betrachtet, ist der Mensch nichts als ein Primat. Seine unsichtbare Dimension hingegen ist außergewöhnlich, weil sie aus zwei Elementen gebildet wird, der Himmlischen und der Irdischen Seele. Die Himmlische Seele, die auch als Metakausalgeist bezeichnet wird, entstammt direkt der göttlichen Quelle und ist ein individuelles Wesen. Sie trägt den göttlichen Funken in sich und ist Sitz des Freien Willens, der transzendenten Vernunft und der transzendenten Willenskraft sowie einer Reihe potentieller Charaktereigenschaften und Fähigkeiten. Mit ihrer Erschaffung, die in einer Welt an der Grenze zwischen dem metakausalen Universum und der kausalen Sphäre vor sich gegangen ist, ist die Himmlische Seele rein, aber unwissend und unipolar. Das bedeutet, dass sie sich nicht aus sich selbst heraus entwickeln kann. Genauso wie in der physischen Welt keine Bewegung oder Aktion entstehen kann, wenn nicht zwei entgegengesetzte Pole in Wechselwirkung treten, ist die Himmlische Seele ohne ihren Gegenpol unvollständig und unfähig, den Prozess der Vervollkommnung zu durchlaufen. Dieser Gegenpol ist die Irdische Seele des Menschen. Sie ist das Ergebnis der Vervollkommnung der mineralischen, pflanzlichen und tierischen Vitalessenzen, die in einer einzigartigen und ebenfalls individuellen Verbindung zu einem Körper aggregiert sind. Diese Irdische Seele stellt die biologischen Funktionen des Körpers sicher, so wie dies die animalische Vitalessenz bei den anderen Tieren tut; unter anderem trägt sie die Instinkte der Tiere – friedvolle wie schädliche – in sich, die in ihre Zusammensetzung eingeflossen sind.
Ein wesentlicher Aspekt ist, dass diesen beiden entgegengesetzten Polen, diesen beiden Seelen, im Prozess des spirituellen Wachstums des Selbst dieselbe Bedeutung zukommt. Dies lässt sich an einem Beispiel zur Entwicklung des physischen Körpers veranschaulichen: diese Entwicklung kann, wie man weiß, nur durch die Verbindung von einer männlichen und einer weiblichen Keimzelle stattfinden. Analog dazu kann sich unser spirituelles Selbst nur durch die Verbindung von Himmlischer und Irdischer Seele herausbilden. Diese Analogie ist nicht ohne tieferen Sinn, denn wenn man den erwachsenen Körper des Menschen betrachtet und die beiden mikroskopisch kleinen Keimzellen, aus denen er hervorgegangen ist, so gibt uns das eine ungefähre Vorstellung davon, was eine reife und vollendete, also vollkommene, Seele sein kann im Vergleich zu den beiden spirituellen Keimzellen, denen sie entstammt.
Das Zusammentreffen und die Verbindung dieser beiden Dimensionen von Himmlischer Seele und animalischem Ich manifestiert sich auf der Ebene unseres Bewusstseins durch das, was wir als unsere Charaktereigenschaften bezeichnen, die, wie man weiß, einzigartig und von einer unendlichen Variationsbreite sind. Ostad Elahis Verständnis zufolge ist, wie bereits gesagt wurde, der Körper demnach nicht eine Art Falle, der man nach Möglichkeit zu entkommen sucht. Es ist ganz im Gegenteil gerade diese komplexe Verbindung, durch die die Himmlische Seele, indem sie ihre körperlichen Instinkte benutzt, schrittweise befähigt wird, zu lernen und sich hin zu ihrem totalen Bewusstsein zu entwickeln. Diese Entfaltung erfordert im Allgemeinen mehrere, wenn nicht sogar zahlreiche irdische Etappen und ist damit eingebunden in einen Prozess aufsteigend aufeinander folgender Leben, den Ostad Elahi in all seinen Charakteristika genau definiert, auf den wir aber nicht näher eingehen, da dies den Rahmen dieser Abhandlung sprengen würde.
Was bedeutet es nun, die Instinkte des Körpers zu nutzen, um sich spirituell zu vervollkommnen? Um Vollkommenheit zu erreichen, müssen wir die potentiellen Fähigkeiten der Himmlischen Seele entwickeln. Indem wir das tun, wird die Substanz unseres Selbst göttlich, denn nur wenn wir diese Bedingung erfüllen, können wir eins werden mit Gott. Grob gesagt geht es darum, diese komplexe Mischung, die von den Charaktereinheiten unseres Selbst gebildet wird, in göttliche Tugenden zu verwandeln. Wie können wir das tun? Genauso wie der Fötus – als Ergebnis aus der Verschmelzung zweier Keimzellen – sich entwickelt, indem er die aufgenommene Nahrung dem Stoffwechsel zuführt, entwickelt sich auch das fötale spirituelle Selbst, das wir sind, indem es Nahrung, die spiritueller Natur ist, aufnimmt und diese dem Stoffwechsel zuführt. Ostad Elahi zufolge ist die der Natur unseres Selbst angepasste Nahrung nichts anderes als die Gesamtheit an grundlegenden und authentischen göttlichen Prinzipien. Und das, was unserem spirituellen Selbst erlaubt, diese spirituelle Nahrung so zu transformieren, dass die Seele ernährt wird und ihr optimales Wachstum gewährleistet wird, ist die praktische Anwendung dieser Prinzipien.
Hinzu kommt, dass die praktische Anwendung nicht irgendwie vor sich gehen darf, sondern in der Intention verrichtet werden muss, Gott nahe zu kommen. Diese Intention wird auch als metakausale Intention bezeichnet, da sie rein und uneigennützig ist, oder auch als die Suche nach der göttlichen Zufriedenheit – was alle anderen Formen von Intention oder jegliches kausale Ziel ausschließt, ob materieller oder spiritueller Natur. Wenn wir zum Beispiel die Ethik mit dem Ziel praktizieren, ins Paradies zu gelangen, so wird dadurch die Substanz unseres Selbst nicht in die göttliche Substanz transformiert: auch wenn es sich um ein spirituelles Ziel handelt, so ist es doch kausaler Natur. Denn in der spirituellen Dimension, genauso wie in der physischen, erfordert jede Transformation von Substanz einen Zugang zu einer Energiequelle – und das ist ebendiese reine Intention. Sie erlaubt uns, die göttliche Energie zu erfassen, die für die allmähliche Transformation der Substanz unseres Selbst in die göttliche Substanz notwendig ist.
Was sind nun diese authentischen Grundprinzipien? Ostad Elahi sagt hierzu: „Alle göttlichen Vorschriften beruhen auf dem einen Prinzip: die Rechte anderer zu respektieren.“ Dies sei „der Schlussstein des Lebens in dieser Welt“. Nicht notwendig zu sagen, dass der Respekt vor den Rechten anderer und die ethischen Prinzipien, die um diese Grundidee kreisen, allen Offenbarungsreligionen und allen menschlichen Gemeinschaften, die dieses Namens würdig sind, gemein sind. Es sind also unsere Pflichten als Mensch, auf die dieses Prinzip verweist. Wenn wir unsere Pflichten kennen – was an sich schon eine Kunst ist – und sie mit dem uneigennützigen Ziel der göttlichen Zufriedenheit erfüllen, dann erlaubt dies unserem Selbst, die Nahrung aufzunehmen, die seiner Natur entspricht, sowie die Energie, die für seine Transformation und sein optimales Wachstum notwendig ist.
Wie man sieht, gibt es eine enge Verbindung zwischen Theorie und Praxis des spirituellen Wachstumsprozesses, wie die folgenden Zitate resümieren:
„Je besser es dem Menschen gelingt, den Wünschen und Leidenschaften seiner Irdischen Seele zu entsagen und sich den Stufen und Empfindungen eines im eigentlichen Sinne des Wortes wahren Menschen anzunähern, desto vollkommener wird er [...] Ein ‚vollkommener’ Mensch ist jemand, der anderen wünscht, was er für sich selbst möchte, und der anderen nichts wünscht, was er nicht auch für sich selbst möchte. Das ist leicht gesagt, ist aber ungleich schwieriger in die Tat umzusetzen. [...] Er muss sich 24 Stunden rund um die Uhr überwachen und sein eigener Richter sein.“
„Wer sich am Glück anderer erfreuen kann, und auch ihr Leid mit ihnen teilt, der ist ein Mensch, der seines Namens würdig ist.“
Oder an anderer Stelle: „Denkt der Mensch über seinen Ursprung nach, seine Bestimmung und die Gründe, warum er auf dieser Welt ist, so befindet er sich in der Etappe der Selbsterkenntnis. Um uns selbst zu erkennen, ist die notwendige Bedingung, wahrhaft Mensch zu werden, das heißt, für die anderen das Gute zu wünschen, das wir auch für uns selbst möchten. Die praktische Umsetzung dieser Devise führt den Menschen schließlich dahin, dass all die Eigenschaften, die dem Menschsein innewohnen, ganz von selbst in ihm zutage treten. Selbsterkenntnis zu erlangen, ist eine unentbehrliche Vorbedingung, um den Schöpfer erkennen zu können.“
Er fügt hinzu: „Du kannst Gott nur mithilfe des göttlichen Funkens in dir erkennen. Aber in dem Moment, in dem du Gott erkennst, wirst du die gesamte Schöpfung erkennen.“ Für Ostad Elahi ist die Selbsterkenntnis Gegenstand einer echten Wissenschaft, die ihre eigenen objektiven Gesetze hat, einer Wissenschaft, die er Medizin der Seele nennt. Und was ist nun das beste Laboratorium, in dem unsere Mitmenschen den Dreh- und Angelpunkt darstellen – sowohl für unsere Selbsterkenntnis als auch für unseren spirituellen Fortschritt? Es ist die Gesellschaft. Ein Leben inmitten der Gesellschaft ist das beste Hilfsmittel für die Selbsterkenntnis, denn aufgrund der verschiedenartigen Zwänge, Konfrontationen, Entscheidungen, denen wir ausgesetzt sind, übernimmt die Gesellschaft die Rolle eines Spiegels, in dem wir uns selbst sehen können.
„Abseits der Gesellschaft zu leben, ist nicht richtig. Wir müssen in der Gesellschaft leben und uns dabei [vor ihren schlechten Einflüssen] schützen. Wer die Abgeschiedenheit wählt, und sich den Versuchungen und Prüfungen, die das Leben in Gesellschaft an uns stellt, entzieht, dabei aber annimmt, tugendhaft zu sein, der irrt sich. Was zählt, ist, tugendhaft zu sein und zugleich in der Gesellschaft zu leben und am sozialen Leben teilzuhaben.“
Auf der Grundlage seiner Erfahrungen entwickelte er schließlich einen Ansatz, den man als natürliche Spiritualität bezeichnen könnte. ‚Natürlich’ meint dabei, dass sie einerseits der spirituellen Natur des Menschen entspricht und andererseits im Rahmen eines normalen sozialen und familiären Alltagslebens praktiziert werden kann.
Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass es nicht ein spontaner Einfall war, der Ostad Elahi dazu bewegt hat, mit der traditionellen Spiritualität zu brechen. Indem er die kontemplative und asketische Lebensweise an sich selbst erprobt hatte und die Grenzen dieses Vorgehens erkannte, hat er den Schluss gezogen, dass die echte spirituelle Nahrung, die uns erlaubt, unsere göttliche Bestimmung zu erreichen, im Herzen der Gesellschaft zu finden ist. Diese Schlussfolgerung leuchtet in den folgenden Worten auf: „Meine zwölf Jahre der Askese hatten denselben spirituellen Wert wie ein Jahr in der Gesellschaft.“
Schlussfolgerung
Ostad Elahi sagt: „Dies ist die wahre Bedeutung von Nächstenliebe, Hingabe und Liebe zu Gott: Lasst uns unser Möglichstes tun, um der Gesellschaft zu dienen!“
In Hinblick auf diesen Dienst an der Gesellschaft besteht Ostad Elahis Beitrag darin, die wesentlichen Merkmale einer zeitgemäßen Spiritualität definiert zu haben: Vor dem Hintergrund einer umfassenden Kenntnis unserer religiösen Grundlagen und einer noch nie da gewesenen Situation unserer modernen Welt legt er eine umfassende Sicht des spirituellen Erbes der Menschheit dar und beschreibt damit einen neuen Weg, ein Weg, der von absoluter Toleranz geprägt ist:
„Auf dem Weg der Wahrheit gibt es weder einen Unterschied zwischen Männern und Frauen noch zwischen Religionen, Rassen oder Hautfarben.“
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